Hintergrund

Bereits seit 2000 führen wir im Rahmen unserer Lehrexporte in das Psychologiestudium Lehrveranstaltungen zur Evaluation in Kooperation mit Bonner Museen durch (Besucherforschung und Ausstellungsevaluation). Das Ziel besteht darin, die Studierenden praxisnah auszubilden und ihnen gleichzeitig Einblick in ein interessantes Aufgabenfeld zu geben.

Eine internationale Ausrichtung haben die Forschungsarbeiten des ZEM aus den Aktivitäten einer am ZEM etablierten Arbeitsgruppe „Expatriates – Auslandsentsendung mit System“ gewonnen. Ziel dieser Arbeitsgruppe war, Forschung und Praxis im Kontext der Auslandsentsendung sinnvoll miteinander zu verbinden. Die Arbeitsgruppe befasste sich mit den bei der Auslandsentsendung auftretenden Schwierigkeiten sowie dem Einfluss der Entsendung auf die jeweiligen Mitarbeiter, deren Angehörigen und Kollegen in Profit- und Non-Profit-Organisationen. Im Vordergrund stand dabei die Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts zur Bewertung von Auslandseinsätzen; dies umfasste sowohl begleitende Maßnahmen (Vorbereitung, Betreuung und Rückkehr) als auch alle beteiligten Akteure (Partnerinnen und Partner, Kinder sowie Arbeitgeber). Zur Evaluation entsprechender Maßnahmen wurden am ZEM längsschnittliche Szenarien entwickelt und erprobt. Die Forschungsergebnisse der Arbeitsgruppe wurden in einer Schriftenreihe veröffentlicht. Inzwischen wurden die Aufgaben der AG Expatriates in das reguläre Portfolio des ZEM integriert. Dies begründet die internationale Ausrichtung der aktuellen Evaluationsprojekte im Bereich Kultur und Kulturpolitik.

Artikelaktionen