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FAQ zu unseren Befragungen

Häufig gestellte Fragen zum Thema Datenschutz.

Telefonische Befragungen werden von unserem Kooperationspartner uzbonn GmbH durchgeführt.

1. Woher haben wir Ihre Telefonnummer?

Woher haben wir Ihre Telefonnummer - Privathaushaltestudien

Private Telefonnummern werden zufällig erzeugt.

Telefonnummern bestehen in Deutschland aus zwei Bestandteilen. Der erste Teil der Rufnummer besteht aus einem so genannten Nummernstamm. Die von der Bundesnetzagentur vergebenen Nummernräume, aus denen sich die Nummernstämme ableiten lassen, sind öffentlich zugänglich. Die Nummernstämme werden vom Festnetzprovider durch weitere Ziffern ergänzt, so dass vollständige Rufnummern entstehen.

Für Umfragen erzeugen wir computergestützt anzurufende Telefonnummern, indem wir zu den Stämmen zufällig Ziffern ergänzen. Es handelt sich hierbei um eine modifizierte Stichprobenziehung nach dem RLD-Verfahren

Alle von uns verwendeten Telefonnummern werden also zufällig erzeugt, so dass sowohl Telefonnummern generiert werden, die verzeichnet, sind als auch solche, die nicht im Telefonbuch stehen - wie in Ihrem Fall. Uns liegen bei diesem Verfahren nur Telefonnummern vor, nicht aber die jeweils zugehörigigen Namen oder andere persönliche Daten. 

Warum rufen wir nicht einfach Nummern aus dem Telefonbuch an?

Hintergrund dafür, dass wir in unseren Studien nicht nur im Telefonbuch verzeichnete Haushalte befragen, ist der, dass wissenschaftliche Studien dem Anspruch der Repräsentativität genügen müssen. Würden nur im Telefonbuch verzeichnete Haushalte befragt, so wäre eine systematische Verzerrung der Ergebnisse zu erwarten (mehr Westdeutsche, mehr ältere Personen u.v.m.), und die Stimme nicht verzeichneter Haushalte bliebe unberücksichtigt.

Dürfen wir Sie anrufen?

Die Nutzung privater Telefonnummern zum Zwecke der Sozialforschung steht im Einklang mit der Bundesdatenschutznovelle von 2009. Telefonnummern sind prinzipiell öffentlich, unabhängig davon, ob sie in einem Telefonverzeichnis einsehbar sind oder nicht. 

Woher haben wir Ihre Nummern - Unternehmensbefragungen / Kundenbefragungen

Für Unternehmens- oder Kundenbefragungen werden gelegentlich auch Telefonnummern vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt.

Quelle für Telefonnummern von Unternehmen sind unter anderem Unternehmensdatenbanken der Creditreform e.V.   (wie z.B. die Datenbank „MARKUS Firmenprofile“ ). 

Telefonnummern von Kunden werden uns von Auftraggebern nur dann zur Verfügung gestellt, wenn die datenschutzrechtlichen Grundlagen nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) hierfür erfüllt sind. Ergebnisse von Kundenbefragungen werden von uns immer nur anonymisiert an den Auftraggeber weitergegeben. Der Auftraggeber erfährt also niemals, wie Sie als einzelne Person geantwortet haben.

2. Welche Daten geben wir weiter?

Personenbezogene Daten, zu denen auch private Telefonnummern gehören, werden im Einklang mit dem Bundesdatenschutzgesetz nie weitergegeben. Alle Angaben, die Sie in einem Interview machen, werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen streng vertraulich behandelt. 

Das bedeutet: Alle erhobenen Daten werden nur in anonymisierter Form, d.h. ohne Namen und Adresse und nur zusammengefasst mit den Angaben anderer Personen ausgewertet. Rückschlüsse auf die Angaben einzelner Personen sind nicht möglich. 

Mit anderen Worten: Der Datenschutz nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist vollständig gewährleistet

3. Was passiert mit den Ergebnissen?

Ergebnisse unserer Studien werden – in anonymisierter und aggregierter Form – an unsere Auftraggeber weitergegeben.

Aus den gewonnenen Ergebnissen lassen sich Rückschlüsse beispielsweise im Bereich der Politikberatung oder für die Kundenorientierung von Unternehmen ziehen. 

Was bringt Ihnen die Teilnahme an einem Interview? 

Durch Ihre Teilnahme an unseren wissenschaftlichen Studien können Sie also mittelbar an der gesellschaftlichen Gestaltung mitwirken oder Einfluss auf die Kundenorientierung von Unternehmen nehmen.

4.  Standesregeln für die deutsche Markt- und Sozialforschung

Für die Tätigkeit in der Umfrageforschung gelten über die gesetzlichen Forderungen hinausgehende Standesregeln, die gemeinsam von ADM (Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialfoschungsinstitute e.V.), ASI (Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.V.) und BVM (Bundesverband Deutscher Markt- und Sozialforschung) als „Standards zur Qualitätssicherung in der Markt- und Sozialforschung“ zusammengefasst wurden. Eine Übersicht über die Standards bietet beispielsweise www.adm-ev.de oder https://bvm.org/qualitaet-standesregeln/ .

Das Zentrum für Evaluation und Methoden legt als Mitgliedsinstitut des BVM seiner Arbeit die Standesregeln für die deutsche Markt- und Sozialforschung zugrunde. Die professionelle Ermittlung neuer Erkenntnisse erfolgt daher ausschließlich mittels wissenschaftlich anerkannter Instrumente. Zu keinem Zeitpunkt kommt es dagegen zu forschungsfremden Tätigkeiten wie Direktmarketing oder Adressverkauf.

Der ADM, die ASI und der BVM haben eine verbandsübergreifende Beschwerdestelle im Sinne einer Selbstdisziplinierungsinstanz des Berufsstandes eingerichtet. Dieser „Rat der Deutschen Markt- und Sozialforschung e.V.“ sorgt für Anwendung der Qualitätsstandards und Standesregeln, kontrolliert ggf. deren Einhaltung und dient als Ansprechpartner für jeden, der seine Rechte im Rahmen der Markt- und Sozialforschung verletzt sieht (http://www.adm-ev.de/schiedsstelle.html, http://www.adm-ev.de/pdf/RDMS.pdf).


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